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Im Heimtiergarten Fürstenwalde

Am 9. Juli sind wir zusammen mit dem Regio nach Fürstenwalde gefahren.
Wir waren eine große bunte Truppe.
Durch den sonnigen Stadtpark, mit Pause am Springbrunnen, ging es zum Heimtiergarten.

 

 

 

Dem blöden Spruch eines entgegenkommenden Pärchens („Was ist denn hier los? Haben die Ausgang?“) wurde gleich verbal Widerstand geleistet…

 

Die Laune hat es nicht verdorben. Vom Tiergarten waren alle begeistert.
Ziegen wurden gestreichelt, Äffchen, Luchse, Rehe, Häschen bestaunt.


Am Spielplatz machten wir dann zusammen Picknick. Alle brachten dafür etwas mit und die Bank war gut gefüllt mit verschiedenstem arabischen Kleingebäck, Johannisbeerkuchen, Chips, Obst, Crepes, Lammbuletten…

Es hat richtig Spaß gemacht und so hatten wir bei der Rückfahrt auch genug positive Energie, um der unfreundlichen Frau im Regio, der wir uns zu laut mit Händen und Füßen über Dinge unterhalten haben („die niemanden interessieren“) noch einigermaßen freundlich zu entgegnen.

Es war ein schöner Nachmittag. Wir können wirklich allen UnterstützerInnen empfehlen, sich so einem Ausflug auch einmal anzuschließen.

Ausflug zum Heimatmuseum Erkner

Zum zweiten Mal hatte der Heimatverein
Erkner die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft und den Unterstützerkreis ins Heimatmuseum eingeladen. Nach einem gemeinsamen Spaziergang wurden wir dort mit Kaffee und Kuchen empfangen.

Mitglieder des Heimatvereins erzählten kurz über die Geschichte Erkners
und anschließend gab es Rundgänge durch das Museum.


Im wunderschönen Garten konnten die Kinder spielen.

Es war ein sehr angenehmer Nachmittag!
Herzlichen Dank nochmal an den Heimatverein.

Tag der offenen Gesellschaft

Liebe Freundinnen und Freunde in Erkner!

Am 17. Juni ruft die Initative Offene Gesellschaft gemeinsam mit der Diakonie Deutschland den Tag der offenen Gesellschaft aus. In einer Zeit, in der Dagegensein groß in Mode ist, soll ein Zeichen dafür gesetzt werden: Für Demokratie, für ein pluralistisches, europäisches Deutschland, für Gemeinschaft. Auch hier bei uns in Erkner auf dem Kirchvorplatz. Ab 17 Uhr können sich Bekannte, Freunde, Verwandte und Menschen, die zufällig vorbeikommen, begegnen und miteinander ins Gespräch kommen – über das Miteinander in unserer Stadt, den Ramadan und alles, wofür schon immer einmal ein offenes Ohr gebraucht wurde… 

Herzliche Einladung!
17. Juni ab 17 Uhr
Kirchvorplatz, Friedrichstraße Erkner

Wer kann und mag, bringe bitte Tisch und Sitzgelegenheiten sowie Speis und Trank mit – gern möchten wir auch noch nach Sonnenuntergang zusammen sitzen…

Ansprechpartnerin für Fragen & Anregungen:
Mehr Informationen finden sich unter https://die-offene-gesellschaft.de/17juni/tafeln
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Kuchen- und Infostand beim Heimatfest

Beim Heimatfest Erkner war der Unterstützerkreis am Sonntag (21.Mai) mit einem Stand vertreten. Hier gab es Infos, ein Quiz und vor allem Kuchen!

Wir sind mit ErkneranerInnen ins Gespräch gekommen und haben durch den Kuchenverkauf Geld eingenommen. Mit diesem Geld wollen wir unter anderem einen Schwimmkurs teilweise unterstützen, den einige Bewohner in der nächsten Zeit absolvieren werden und weitere Materialien für unsere ehrenamtlichen Deutschkurse besorgen.

 

 

 

 

Dank an alle, die Kuchen beigesteuert und den Stand betreut haben. Es war eine entspannte angenehme Atmosphäre.

Österliches

 

Gemeinsam haben wir Ostereier nach sorbischer Tradition mit heißem Bienenwachs gebatikt…

      

… oder angemalt. Natürlich gab es auch versteckte Leckereien zu finden.

       

 

Fahrradwerkstatt

Am 15. April wurden ab 15.00 Uhr gemeinsam auf dem Hof der Gemeinschaftsunterkunft trotz des wechselhaften Wetters Fahrräder repariert. In nächster Zeit wird auf jeden Fall wieder so eine Aktion stattfinden.

Waldwanderung Hangelsberg

Am 18.3. verbrachten wir gemeinsam einen wundervollen Nachmittag im Hangelsberger Forst. Bei einer interessanten Führung mit dem Förster konnten wir den Wald spielerisch erforschen und dann den Tag bei einem Picknick am Lagerfeuer ausklingen lassen.
Es war ein wirklich gelungener Ausflug!

        

Unterstützerkreis beim Familientag

Am Samstag, 11. März,  war der Unterstützerkreis mit einem Stand beim Familientag Erkner
vor Ort. Es war eine gute Möglichkeit, mit Erkneraner Familien ins Gespräch zu kommen.
Viele zeigten sich im Gespräch überrascht, dass nur etwa 70 Geflüchtete in der Gemeinschaftsunterkunft wohnen – sie hätten die Zahl viel höher geschätzt.

Auch andere Vermutungen konnte man bei einem Quiz überprüfen. Etwa den Anteil der Geflüchteten/Migranten im Landkreis Oder Spree (ca. 2,5%) oder die Entfernung von Berlin nach Kabul (4800 km).

Beliebt war auch das Flaggen-Zuordnen. Die Flaggen aller in der Gemeinschaftsunterkunft vertretenen Nationalitäten sollten den Ländernamen und den zugehörigen Hauptstädten zugeordnet werden. Oft schloss sich daran auch eine Suche nach den einzelnen Ländern auf dem Globus und der Weltkarte an.

           

Schön war, dass sich verschiedene Bewohner der Unterkunft immer wieder an unserem Stand zusammenfanden. So kam es zu Begegnungen. Und manch ein Erkneraner erlebte auf diese Weise zum ersten Mal Kontakt zu Menschen aus Afghanistan und aß von ihnen zubereitetes afghanisches Gebäck. Vielen Dank an alle!

Einladung zum Familientag

Der Unterstützerkreis Erkner
ist beim diesjährigen Familientag
wieder mit einem Stand vertreten.
Dort gibt es Kuchen, Quiz,
Informationen und Gespräche.
Auch die Bewohnerinnen
und Bewohner der
Gemeinschaftsunterkunft
sind herzlich eingeladen worden.

 

Zusammen Bowlen

An vielen Sonntagen unternehmen Aktive aus dem Unterstützerkreis etwas mit den BewohnerInnen der Gemeinschaftsunterkunft, um ihnen die Gegend vertraut zu machen und um miteinander ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit Interessierten besuchen wir die lokalen Feste (Sommer- und Drachenfest beim Kinderbauernhof, Kolonistenfest im Heimatmuseum, Einweihung der Grafitti-Unterführung) oder gehen zum Gelände des Jugendclubs „Haus am See“, um dort Tischtennis, Wikingerschach, Fußball usw. zu spielen.

Letztens waren wir Bowlen in der Bowlingbahn an der Stadthalle.
Deshalb kamen dieses Mal auch viele der jungen Männer mit. 3 Bahnen hatten wir gemietet. Schon das Eintragen der Namen an er Theke machte viel Spaß. Wie Rashid oder Wahid, Parvis oder Zithara in Lateinischen Buchstaben geschrieben wird, das wussten wir alle nicht so genau. Und das Nennen der eigenen Schuhgröße war eine gute Übung mit deutschen Zahlen.

Die Profis, die schon viel in ihrer Freizeit gebowlt hatten, gab es auf beiden Seiten.
Die, die ihr Glück versuchten und sich im Laufe der 2 Stunden steigerten, auch.
Für beide Seiten war auch das Anzeigen der Namen auf den Bildschirmen ein Gewinn, so wurden auch Leute anfgefeuert, deren Namen bis dahin nicht bekannt oder immer wieder verwechselt wurden.

Es war ein schöner Nachmittag in sehr fröhlicher Stimmung.